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Füllstand- und Druckmessung
Erste Frage: kontinuierlicher Füllstand oder nur Voll/Leer-Alarm?
Wahl der Füllstandmessmethode
| Methode | Geeignet für | Schwachpunkt |
|---|---|---|
| Schwimmer | Saubere Flüssigkeit, einfache Nutzung | Klebrige, verschmutzte Flüssigkeit |
| Hydrostatischer Druck | Offener Tank, stabile Dichte | Flüssigkeit mit variabler Dichte |
| Ultraschall | Berührungslos, die meisten Flüssigkeiten | Schaum und starker Dampf |
| Radar | Raue Umgebung, Dampf, Schaum | Kosten |
Häufig gestellte Fragen
Welche Angaben brauchen Sie zur Sensorauswahl?
Gemessenes Material (flüssig/fest, klebrig?), Tankhöhe bzw. Messbereich, Temperatur und Druck, benötigtes Ausgangssignal, sowie kontinuierliche Messung oder Punktalarm.
Welcher Füllstandsensor funktioniert bei schäumender Flüssigkeit?
Ultraschallsensoren tun sich bei Schaum schwer; Radar-Sensoren oder hydrostatische Messung sind dort zuverlässiger — teilen Sie uns die Schaumdichte mit.
Druckmessumformer vs. Manometer — Unterschied?
Ein Manometer zeigt Druck vor Ort an, für eine Person zum Ablesen. Ein Messumformer wandelt ihn in ein Signal (meist 4–20 mA) für ein Steuersystem — nötig für Automatisierung.
Warum ist das 4–20 mA-Signal so verbreitet?
Es ist störungsresistent und selbstdiagnostizierend: fällt das Signal unter 4 mA, bedeutet das eine Leitungsunterbrechung — ein Spannungssignal kann das nicht unterscheiden.

